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Bei welcher Musik kann man am besten entspannen?

Entspannung ist wichtig, grad in der heutigen Zeit. Man sehnt sich nach Ruhe und Ausgleich und weiß doch gar nicht mehr, wonach man eigentlich sucht.
Musik ist der Schlüssel zu allen Gefühlen. Um herauszufinden, welche Musik dienlich ist, muss man zuerst den Grund der Verspannung erfassen. Denn es macht einen großen Unterschied woher die Verspannung rührt.

Fühlt man sich verspannt, weil man lange in einer bestimmten Haltung verharrt hat, ist ein kraftvoller Rhythmus das Mittel der Wahl. Ob Marsch oder Partymusik, Pop oder Rock ist dabei nur eine Frage des Geschmacks. Die Wirkung liegt hierbei darin, dass der Bewegungsdrang nicht mehr zurück gehalten werden kann. Die Muskeln können die Verspannungen abbauen, Zufriedenheit stellt sich ein, man entspannt.

Anders sieht es aus, wenn die Hektik des Alltags uns alles abverlangt hat. Straßenverkehr an dem wir aktiv teilhaben oder Aufgaben, die eine hohe Konzentration erfordern führen zu einer Aufmerksamkeits-Verkrampfung. Wir können nicht mehr abschalten. Hier brauchen wir Musik, die uns zur Ruhe führt.

Nicht jeder gestresste Städter hat die Möglichkeit sich in die Stille der Natur zurück zu ziehen. Deswegen sind Naturklänge wie Meeresrauschen, Vogelgesang oder das Flüstern des Waldes häufige Bestandteile von Entspannungsmusik. Sie wirkt wie die natürliche Obhut von Mutters Schoß. Der Rhythmus ist der eines friedlichen Herzens, die Klänge schwebend oder fließend. Ein Gefühl von Geborgenheit stellt sich ein.

Es gibt einen großen Markt für Entspannungsmusik. Die Gesamtheit aller Elemente in ausgewogenem und ruhigem Zustand ist Basis des Erfolgs. Häufig werden die natürlichen Klänge elektronisch erzeugt. Die Technik hat einen Stand erreicht, in dem dies keinen hörbaren Unterschied mehr darstellt. Jedoch sind echte Naturaufnahmen in einer tiefen Schicht der Seele erkennbar; die Entspannung wirkt reicher.

Obertöne wie beispielsweise beim Kehlkopfgesang asiatischer Völker oder dem Didgeridoo sind sehr effektiv, da sie die Zellen bewegen und somit bis in die tiefsten Schichten unseres Seins wirken. Alle natürlichen Instrumente geben ein Schutz-Gefühl, denn als es noch keine Elektronik gab, war Musik ein untrügerisches Zeichen von der Anwesendheit anderer Menschen. Man war nicht allein.
Als Beispiel seien hier Instrumente wie Harfe, Flöten, Trommeln, akustische Gitarre, Maultrommel oder auch der Regenmacher erwähnt.