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Besser in der Schule: Tipps und Tricks

Etwa neun Millionen Menschen besuchen derzeit eine Schule in der Bundesrepublik Deutschland. Dies sind 4,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mit ihren schulischen Leistungen unzufrieden sind je nach Umfrage zwischen fünf und sechs Millionen Schüler. Das Internet bietet die Chance, Abhilfe zu schaffen. An dieser Stelle geben wir Ihnen einige Tipps zur Schule, um die schulischen Leistungen mittels des Internets zu verbessern.

Das Problem identifizieren

Der erste Reflex auf mangelnde schulische Leistungen lautet „Nachhilfe“. Tatsächlich ist das Internet voller Nachhilfe-Angebote. Dort kann man sich online helfen lassen oder auch nur einen qualifizierten Nachhilfe-Lehrer finden. Der besondere Reiz: Im Internet genügt eine kurze Recherche, um auch Bewertungen von Nachhilfe-Instituten lesen zu können. Dazu muss man einfach bei Google den Namen des Instituts mit dem Suchbegriff „Bewertung“ oder „Erfahrungen“ oder „Erfahrungsberichte“ eingeben.

Allerdings ist der Nachhilfe-Lehrer nur die Antwort auf ein Problem, das zu den schlechten Leistungen des Schülers führte. Ein Nachhilfe-Lehrer nützt dann, wenn der Unterricht für den Schüler zu schnell ging. Dies ist dann der Fall, wenn der Lernende überfordert oder abgelenkt (meist aus mangelnder Konzentration oder Faulheit) in der Klasse ist. Schon bei mangelnder Konzentration kann der Nachhilfe-Lehrer nur noch wenig helfen. Die Konzentration muss gesteigert werden.

Andere schwache schulische Leistungen lassen sich aber auch über zu wenig Motivation (mangelnden Wissensdurst), zu wenig Eigeninitiative, fehlende Konsequenz, emotionale Ablenkung (vor allem in der Pubertät – die Mehrzahl der Schüler wird in den Tagen der Geschlechtsreife mindestens eine Note schlechter), mangelnde Lernkompetenz oder allgemeine Überforderung zurückführen.

Das Problem lösen

Der Grund für die schwachen schulischen Leistungen muss genau identifiziert werden. Ist der oder die Lernende überfordert, hat er/sie häufig Schwierigkeiten im Bereich des logischen Denkens (jeder Mensch denkt logisch, z.B. „ich habe Hunger, aber nicht auf alles, also muss ich essen, was mir schmeckt“), der für die Problem-Lösungs-Kompetenz angewendet wird. Diese wird in der Schule meist abgefragt. Das Internet bietet verschiedene Tests und Übungen, um diese spezielle Disziplin zu trainieren. Der Erfolg ist jedoch nicht garantiert. Bei Überforderung lautet in der Regel die beste Antwort, dass Kind die Schule (Schulform) wechseln oder das Schuljahr wiederholen zu lassen.

Andere Probleme, wie mangelnde Konzentration, zu wenig Ehrgeiz oder emotionale Ablenkung haben häufig psychologische Ursachen. Ein Beispiel: Trennen sich gerade die Eltern eines Zehn-Jährigen, ist es nicht überraschend, dass dessen schulischen Leistungen absinken. Das Internet hält gewisse Ratgeber und Lexika bereit, die bei der Ursachenforschung helfen, warum ein Mensch unter gewissen psychologischen Problemen leidet. Ist die Ursache gefunden, ist der Weg zum Beheben des Problems nicht mehr weit. Auch hierfür bietet das Netz Handreichungen. Seriöse können dabei sehr leicht von unseriösen Seiten unterschieden werden: Eine ernsthafte Seite wird immer den Hinweis geben, dass im Notfall externe Hilfe eines Psychologen hinzugezogen werden muss.